Das Büchle "ZWEI OCHSEN UND KEIN ESEL" in der Presse
Artikel im Walser vom 26.11.2010
Zwei Ochsen und kein Esel“
Andrea Kainz schreibt eine lehrreiche Weihnachtsgeschichte und lässt Krippenfiguren Leid und Glück erleben
Weihnachten steht bald wieder vor der Tür. Die Vorbereitungen aufs große Fest beginnen schon wieder und jeder freut sich auf den Tag der Tage. So auch die kleine Paula und ihre Mama. Gemeinsam kaufen sie im Geschäft eine Jesuskindleinfamilie mit allem was dazu gehört. Nur eines fällt ihnen im vorweihnachtlichen Trubel nicht auf: Anstatt eines Esels für die Krippe packen sie einen zweiten Ochsen ein. Schon ist das Malheur passiert.
Genau diese Verwechslung bildet die Grundlage für ein vorweihnachtliches Büchlein, das von der in Hirschegg lebenden Andrea Kainz geschrieben wurde. „Zwei Ochsen und kein Esel“ – so lautet der vielsagende Titel. Wer die dreißig Seiten der Geschichte liest, der versteht schnell, um was es in der Vorweihnachtszeit geht und was genau hinter dem Advent und dem Christfest steht. Dafür sorgen nicht die Menschen in der Geschichte, sondern vielmehr die sprechenden und mit allerlei allzu menschlichen Facetten bestückten Krippenfiguren. Von den Jesus-Eltern über die Heiligen Drei Könige bis hin zum Engel von Nazareth und den sprechenden Tieren – allen kleinen und großen Figuren der Weihnachtsgeschichte haucht Andrea Kainz Leben ein. Und das – wie könnte es anders ein – spielt sich in der hektischen Adventszeit so ganz wie im richtigen Leben ab. Mit Freude und Erwartungen, aber auch mit Streit und Unlust, mit Leid und Glück. Eine Geschichte, die kurzweilig zu lesen ist, versehen mit von der Autorin selbst gemalten Bildern und handlich im Format quasi in jede Jackentasche passend. Wie es sich für Weihnachten gehört, wartet am Ende eines regen Treibens um die Suche nach dem fehlenden Esel und dem richtigen Wohlfühlzuhause ein gutes Ende – ein Happy End für Mensch und Tier, für die komplette Jesuskindlein-Familie.
Zwischen den Zeilen
Andrea Kainz, selber Mutter von zwei Kindern, trug die Weihnachtsgeschichte schon lange mit sich herum. Ein Schreibwettbewerb brachte sie schließlich dazu, mit der Geschichte „nach draußen zu gehen“, erzählt sie. Die gelernte Werbegrafikerin schreibt gerne und viel, bieten ihre eigenen Kinder ihr doch immer wieder reichliche Chancen zum Aufschreiben von Einzigartigem und Unvergesslichem.
In ihrer Geschichte „Zwei Ochsen und kein Esel“ kann sich irgendwie jeder selber finden. Gefühle, Ängste, Freude und familiäre Bedürfnisse tummeln sich überall zwischen den Zeilen. Erschienen im epubli-Verlag durfte Andrea Kainz ihr erstes kleines Druckwerk bereits auf der Frankfurter Buchmesse vorstellen.
Am 30. November liest die junge Autorin in der Bücherei in Mittelberg, am 4. Dezember beim Oberstdorfer Advent und am 22.12. in der Evangelischen Kreuzkirche in Hirschegg aus ihrem Weihnachtsbüchle vor. (Mehr Infos unter www.zuckerschnecke.at.)
Wer nicht so lange warten will und sich und seine Kinder mit dem Büchlein unterhalten will, der kann „Zwei Ochsen und kein Esel“ im Internet, im Buchhandel oder bei der Autorin selbst käuflich erwerben. (ös)
Familie – Zeitschrift des Vorarlberger Familienverbandes | Heft 4 | Dezember 2010





